ftetoai Auf die Warteliste

Kennisbank

KI und die Zuweisung von Lagerplätzen

Die Frage kurz beantwortet

Die Entscheidung, wo eingegangene Waren physisch platziert werden, ist teilweise von KI zu übernehmen. Die Rechenarbeit hinter dieser Entscheidung — welcher Standort zu Umschlaggeschwindigkeit, Platz und Produktart passt — eignet sich gut für Software. Die physische Verschiebung von Kartons, Paletten oder Kisten an diesen Ort nicht. Dieser Unterschied bestimmt die gesamte Antwort.

Warum dies eine teilweise Antwort ist

Die Aufgabe selbst ist stark strukturiert: Ein WMS kann mit festen Regeln — Umschlaggeschwindigkeit, Abmessungen, Haltbarkeit, Kompatibilität mit benachbarten Produkten — einen Standort berechnen. Das ist keine kreative Arbeit, und es ist auch keine Aufgabe mit viel Ermessensspielraum: Die Logik lässt sich größtenteils in Regeln festlegen, nicht etwas, das pro Fall neu durchdacht werden muss. Auch Compliance spielt kaum eine Rolle: Es gibt selten gesetzliche Verpflichtungen, die pro Lagerstandort eine separate Abwägung erfordern, höchstens bei Gefahrstoffen oder gekühlten Waren.

Was die Balance zu 'teilweise' statt zu 'vollständig' verschiebt, ist die physische Seite. Das Volumen dieser Aufgabe ist hoch — jede Palette, jeder Karton, jeden Tag erneut — und dieses Volumen macht Automatisierung attraktiv. Aber die Ausführung erfordert physische Handlungen: etwas aufnehmen, verschieben, absetzen, oft an Orten, die nicht immer für einen Roboter zugänglich sind, ohne dass das Lager selbst angepasst wird. Solange dieser physische Schritt Handarbeit ist, bleibt auch die Kontrolle auf der Fläche notwendig, auch wenn die Berechnung automatisiert ist.

Ein Beispiel

Ein Lager empfängt eine Palette mit schnell umschlagenden Artikeln. Das WMS berechnet auf Basis von Umschlaggeschwindigkeit und verfügbarem Platz, dass diese an einem Standort nahe der Ausgabe platziert werden soll, statt hinten beim langsamen Bestand. Diese Berechnung erfolgt automatisch, direkt beim Wareneingang. Ein Lagermitarbeiter erhält den Standort auf seinem Scanner und verschiebt die Palette physisch. Die Denkarbeit ist übernommen; das Heben und Fahren nicht.

Wann es anders liegt

Bei einem Unternehmen mit einem automatisierten Lager — mit Shuttles, AS/RS-Systemen oder anderer Robotik für die physische Verschiebung — verschiebt sich die Balance. Dort kann der vollständige Zyklus, von der Berechnung bis zur Platzierung, ohne menschliche Hand ablaufen. Bei einem Unternehmen ohne WMS mit Standortlogik, oder mit einem Sortiment, das stark in Form und Gewicht variiert, liegt es umgekehrt: Dann bleibt auch die Berechnung teilweise Handarbeit, weil die Regeln nicht gut festzulegen sind. Das Ergebnis hängt also nicht nur von der Aufgabe selbst ab, sondern von dem, was bereits vorhanden ist: Systeme, Robotik und die Vorhersehbarkeit des Sortiments.

Was sich jetzt schon verschiebt

In Unternehmen mit einem WMS, das Standortlogik unterstützt, ist die Zuweisungsentscheidung oft schon automatisiert; was übrig bleibt, ist die physische Ausführung und die Aufsicht darüber. Das ist eine andere Art von Verschiebung als beispielsweise bei der Überwachung von Lagerbeständen, wo vor allem das Signalisieren und Entscheiden übernommen wird, ohne dass jemand physisch etwas verschieben muss. Es ist auch anders als bei der Erstellung und Zuweisung von Pick-Listen, wo die Planung zwar vollständig automatisierbar ist, die Ausführung aber wieder bei einem Menschen liegt. Lagerarbeit besteht aus einer Reihe solcher Aufgaben, die jeweils ihr eigenes Verhältnis zwischen Denkarbeit und körperlicher Arbeit haben, wie auch bei dem Kommissionieren und Verpacken von Waren oder bei der Bestellaufgabe bei Lieferanten zu sehen ist. Ein Überblick darüber, wie sich diese Aufgaben innerhalb des logistischen Prozesses zueinander verhalten, findet sich unter welche Arbeit in der Logistik KI heute übernehmen kann.

Was dies nicht ist

Dies ist keine Aussage darüber, wie viel Personal ein Lager benötigt oder haben sollte. Es geht um die Natur einer Aufgabe: welcher Teil davon nach festen Regeln zu berechnen ist, und welcher Teil physische Handlung erfordern bleibt. Was ein Unternehmen mit diesem Ergebnis macht — anders planen, anders einrichten, in Robotik investieren — ist eine Entscheidung, die bei der Organisation selbst liegt und, wo sie Personal betrifft, an die eigenen gesetzlichen Anforderungen dafür gebunden ist. Wir liefern keine Personalberatung und keine Begründung für Entlassungsentscheidungen; wir beschreiben, was die Arbeit umfasst.

Wie dieses Urteil zustande kommt

Die Einteilung in acht Achsen — von Strukturiertheit bis Fehlerkosten — die solchen Urteilen zugrunde liegt, wird Schritt für Schritt erläutert auf der Seite darüber, wie eine Aufgabe bewertet wird. Diese Erklärung macht deutlich, warum physische Arbeit trotz hohem Volumen und klarer Struktur dennoch ein anderes Ergebnis liefert als rein administrative Arbeit mit denselben Merkmalen.

Was Sie jetzt tun können

Möchten Sie wissen, wie dies für Ihr eigenes Lager liegt, dann ist der erste Schritt nicht diese eine Aufgabe, sondern das breitere Arbeitsmuster: wie viel der Arbeit in Ihrem Lager aus Entscheiden besteht und wie viel aus physischem Verschieben. Der kostenlose Quickscan von FTE TO AI besteht aus zwölf Fragen, ist ohne Konto durchführbar und gibt eine Einschätzung, welcher Teil der Stunden in Ihrem Profil heute von KI übernommen werden kann. Der vollständige Werkscan, der die Arbeit eines gesamten Unternehmens Aufgabe für Aufgabe erfasst, inklusive VZÄ-Berechnung, befindet sich noch im Aufbau und ist derzeit nicht verfügbar.

KIPPde assistent van de werkscan

Vraag maar. Ik ken de kennisbank van deze site; wat ik niet weet, zeg ik erbij.

Answers come from this site’s knowledge base. Not tailored advice, and not a scan of your company.